6 Tage in den italienischen Alpen – Tag 2

 

Am zweiten Morgen unserer Tour werden wir am Frühstückstisch mit einer kleinen „Tageszeitung“ begrüßt. Frisch gestärkt und voller Tatendrang brechen wir auf.


Zuerst Richtung Meran. Leider gibt es entlang des Passeiertals wenig Möglichkeiten, auf kleine Straßen auszuweichen. So folgen wir bis Meran der Hauptstraße und biegen anschließend grob Richtung Madonna di Campiglio ab.

Die erste Pause machen wir gegen Mittag am Lago di Santa Giustina. Zur Stärkung gibt es ein Eis und den wunderbaren Ausblick auf den See.


Weiter geht es wieder durch kleine Ortschaften

und Obstplantagen.

Am frühen Nachmittag geht es vorbei an Madonna di Campiglio. Die Fahrt in den Ort kann man sich um diese Jahreszeit gut sparen. Im Juni gleicht er einer Geisterstadt: kaum Menschen auf den Straßen, die meisten Hotels geschlossen. Madonna di Campiglio schläft, gefühlt bis der Winter den Ort wieder wach küsst.
Wir fahren den Pass hinunter und weiter, bis wir kurz vor Spiazza den nächsten kleinen Pass in Angriff nehmen. Auf halber Strecke nach oben beginnt es zu nieseln, und das Wetter zieht weiter zu.
Ein kurzer Halt, um die leichte Regenkombi überzuziehen, erweist sich als sehr vorteilhaft. Innerhalb weniger Minuten wird der Regen stärker, und es beginnt zu hageln. Unterstellen wäre jetzt optimal. Leider ist weit und breit nur Natur zu sehen.
Kurzerhand fahren wir in den Wald und warten dort, bis der Hagel vorüber ist. Nach ein paar Minuten verzieht sich das Unwetter genauso schnell, wie es gekommen ist. Leicht durchnässt fahren wir auf der anderen Passseite ins Tal – auf den jetzt rutschigen Straßen sehr vorsichtig.
Eine knappe Stunde und einen weiteren kleinen Pass später suchen wir uns die Unterkunft für diesen Tag und genießen die köstliche italienische Küche.

 

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