6 Tage in den italienischen Alpen – Tag 4

Ausgeruht bugsieren wir nach dem Frühstück zusammen mit den anderen alle Motorräder und ATVs aus der kleinen Einfahrt. An der Tankstelle gegenüber wird aufgetankt.
Mit einem Abschiedsgruß an unsere „Mitübernachter“ geht es heute nur ein paar Kilometer am See entlang nach Norden. Am Ende von Anfo biegen wir links ins Gebirge ab.

Steil geht es bergauf, in vielen Kurven und Kehren vorbei an Almwiesen. Immer wieder öffnet sich der Blick in die Berglandschaft.

Nach einigen kleineren Pässen – Passo del Mare, Passo del Spina und Passo del Dosso Alto – erreichen wir unser erstes Etappenziel: den Passo Maniva unterhalb des Dosso Alto auf 1.700 Metern Höhe.
Hier oben ist es auch am späten Vormittag trotz des schönen Wetters noch relativ kühl. Nach dem obligatorischen „Beweisfoto“ fahren wir deshalb weiter den Pass hinab Richtung Lago d’Iseo.
Knapp zwei Stunden später haben wir den ersten Blick auf das nördliche Ende des Sees.
Nach einer weiteren halben Stunde ist es Zeit für eine kleine Mittagspause an der Westseite des Sees. In Riva di Solto halten wir direkt am Wasser.

Weiter geht es an der Westseite des Sees bis nach Cambianca. Dort machen wir einen kleinen Abstecher in die Berge direkt am See. Der Blick auf Montisola ist fantastisch.
Beeindruckend ist für uns, wie schnell sich die Landschaft innerhalb weniger hundert Meter von mediterran zu alpin verändert.
Wieder hinunter zum Lago d’Iseo fahren wir bis zum Südende. Von hier wenden wir uns grob Richtung Lago di Como und bleiben in den südlichen Ausläufern der Alpen oberhalb von Bergamo.
Dörfer an den Berghängen und immer wieder weite Ausblicke lassen uns diese Etappe viel kürzer erscheinen, als sie tatsächlich ist.

Die Suche nach einer Unterkunft ist heute nicht so einfach wie an den vorherigen Tagen. Erst gegen 19 Uhr finden wir eine einfache Übernachtungsmöglichkeit. Nach einem kleinen Abendessen fallen wir müde, aber mit vielen schönen Eindrücken ins Bett.









